Konservative Therapie

Multi-Biosignal-Therapie (MBST)

Das MBST-Therapiesystem (Multi-Biosignal-Therapie / Molekulare-Biophysikalische-Stimulation) nutzt die Kernspintechnologie (MRT), nicht um Bilder zu erzeugen, sondern mit dem Ziel, auf molekularer Ebene verschiedene Prozesse in organischem Geweben auszulösen.

Um die Kernspintechnologie therapeutisch nutzen zu können, war jahrelange interdisziplinäre Forschungs- und Entwicklungsarbeit nötig. So wurden unter anderem, in enger Zusammenarbeit mit dem Institut für Kernphysik der Universität Gießen, gewebespezifische Relaxationszeiten gemessen. Zusammen mit dem Labor für Medizinische und Molekulare Biologie der FH Aachen wurden gewebespezifische Zellparameter entwickelt.

Die Kernspinapplikatoren sollen beim Behandlungsstart Kernspinresonanzbedingungen mit dem zu therapierenden Gewebe herstellen und durch einen Energietransfer in spezifische Zellgruppen, sollen dort unterschiedliche Prozesse ausgelöst werden.

Wissenschaftliche Daten weisen auf verschiedenste Wirkungen der MBST-Therapie hin. 

Vereinbaren Sie doch einfach ein unverbindliches Beratungsgespräch mit unserem Praxisteam in unserem zertifizierten MBST-Behandlungszentrum und lassen Sie sich rund um Ihre Erkrankung oder Ihre Beschwerden beraten.

Bei folgenden Erkrankungen kann die MBST Therapie eingesetzt werden:

  • Arthrose aller Gelenke
  • Am Knie: Baker-Zyste, Hoffa-Kastert-Syndrom, Schleimbeutelentzündungen, Knochenmarködem
  • Am Fuß: Fersensporn und Plantarfasziitis, Hagelundexostose, Hallux rigidus, Hallux valgus (postoperativ), Achillodynie
  • Impingement-Syndrom und Tendinitis calcarea der Schulter, Tennis-/Golfer-Ellenbogen
  • Osteoporose
  • Karpaltunnel-Syndrom der Hand
  • verschiedenen Knochennekrosen und Osteochondrosis dissecans
  • Patellaspitzensyndrom und Patellofemorales Schmerzsyndrom
  • CRPS
  • Partielle Rupturen an Bändern, Muskeln und Sehnen
  • Ermüdungsbrüchen und fehlender Bruchheilung (Pseudarthrose)
  • nach Operationen zur besseren Genesung (Arthroskopie, Chondrozyten-Transplantation, Umstellungsosteotomie oder Prothesen-Implantation)
  • Bandscheibenvorfälle, Spinalkanalstenose, Spondylolisthesis, Spondylolyse und Spondylose der Wirbelsäule
  • Wundheilungsstörungen

 

Fokussierte Stoßwelle Wolf Piezo

Die extrakorporale Stoßwellen-Therapie (ESWT) und die Triggerpunkt-Stoßwellen-Therapie (TPST) sind non-invasive Verfahren zur Behandlung von akuten und chronischen Schmerzen des muskuloskelettalen Systems.

Auf Basis der Piezo Single- und Doppelflächen-Technologie stehen für das breitgefächerte Indikations-Spektrum in der Orthopädie die diversen Varianten von Therapie-Einheiten: Punkt-fokussiert, planar und als Welt-Neuheit linienförmig fokussiert. 

Seit Anfang der 90er Jahre werden extrakorporale Stoßwellen auch für die Behandlung von chronischen Schmerz-Zuständen erfolgreich eingesetzt. 

Die extrakorporale Stoßwellen-Therapie (ESWT) und die Triggerpunkt-Stoßwellen-Therapie (TPST) sind hocheffiziente, nicht-operative Behandlungen von chronischen Schmerzen in der Skelett-Muskulatur. Durch den erfolgreichen Einsatz in weiteren Indikationsgebieten bei der Behandlung von akuten und chronischen Schmerzen des muskuloskeletal Systems, nahm die ESWT ihren festen Platz im konservativen Behandlungs-Spektrum von Ärzten ein.

In der Literatur beschriebene Wirkmechanismen und Effekte der ESWT:

  • Neovaskularisation
  • Induzierte Ausschüttung von
  • Wachstumsfaktoren wie TGF-ß1, VEGF
  • stimuliert die Proliferation von Fibroblasten
  • Anregung zur mesenchymalen Stammzellenmigration
  • Antibakterieller Effekt
  • Lokale Durchblutungsförderung und Unterdrückung der proinflammatorischen Prozesse

 

Eigenblut-Therapie ACP

Die Nutzung der körpereigenen Regenerationskräfte steht im Mittelpunkt dieser Form der Eigenbluttherapie, die auch als ACP-Therapie (Autologes Conditioniertes Plasma) oder PRP-Therapie (Plättchenreiches Plasma) bekannt ist. Bei diesem Verfahren werden die im Blut des Patienten enthaltenen Wachstumsfaktoren therapeutisch eingesetzt. Diese beeinflussen unterschiedliche Heilungsvorgänge positiv und beschleunigen diese. Im Unterschied zu anderen thrombozytenreichen Plasmapräparaten zeichnet sich ACP durch eine niedrige Konzentration an weißen Blutkörperchen aus, die in hoher Konzentration den Heilungsvorgang behindern können.

Dabei wird eine kleine Menge Blut aus der Armvene in ein spezielles Doppelkammersystem entnommen. Durch Zentrifugation werden die reparativen und regenerativen Bestandteile herausgefiltert und anschließend in die betroffene Körperregion (Gelenk, Muskel, sehnen- oder frakturnah) injiziert.

Diese Therapie eignet sich zur Behandlung folgender Krankheitsbilder:

  • Arthrose
  • Sehnen- oder Bänderentzündungen
  • Muskelverletzungen
  • Frakturen
  • Sonstige Verletzungen des Bewegungsapparates

Die ACP wird meist wöchentlich in drei bis sechs Sitzungen unter hochsterilen Verhältnissen gespritzt. Man kann im Anschluß sogenannte Refresher-Injektionen alle drei bis sechs Monate planen. Die genaue Abfolge wird jedoch immer individuell besprochen und geplant. Nach der Injektion wird ein kleiner Verband angelegt. In der körperlichen Aktivität (z.B. Laufen, Fahrradfahren und Auto Fahren) ist der Patient nicht eingeschränkt.

Unser Praxisteam informiert Sie gerne über die individuellen Therapiemöglichkeiten.

 

Chirotherapie

Der in Chirotherapie geschulte Arzt kann durch gezielte Handgriffe oder eine kleine Drehung vorhandene Blockaden lösen. Der Arzt übt dabei nur einen ganz minimalen Kraftimpuls auf das Gelenk aus. Dennoch kann es bei der Manipulation deutlich hörbar in den Gelenkverbindungen knacken. Auf ähnliche Weise behandelt ein Chirotherapeut Schmerzen, die vom Knie-, Ellenbogen- oder Hüftgelenk ausstrahlen.

Welche Symptome können auf eine Gelenkblockade der Wirbelsäule hindeuten?

  • Rückenschmerzen
  • Schmerzen im Iliosakralgelenk (ISG-Syndrom)
  • Nackenverspannungen,
  • Muskelverhärtungen
  • Rumpf- oder Kopfschiefhaltung
  • Schmerzen im Brustbereich
  • Störungen der Atemfunktion
  • Schulterbeschwerden
  • Tinnitus (Ohrgeräusche)
  • Schwindel
  • Sehstörungen
  • Missempfindungen in den Armen oder Beinen
  • Leistenschmerzen

 

Akupunktur

Bei einer Akupunkturbehandlung, die meistens im Liegen stattfindet, werden dem Patienten je nach Erkrankung an ausgewählten Stellen Nadeln in die Haut eingestochen. Die sterilen Einmal-Nadeln sind speziell geschliffen, der Patient spürt daher nur wenig. Nach einiger Zeit kann ein dumpfes Schwere- oder Wärmegefühl in den behandelten Bereichen entstehen. Die Nadeln verbleiben etwa 20 bis 30 Minuten in der Haut.

Neue Studien deuten darauf hin, dass der Nadelstich im Gehirn eine vermehrte Ausschüttung schmerzlindernder und stimmungsaufhellender Substanzen auslösen kann. Zu diesen Substanzen, umgangssprachlich oft als „Glückshormone“ bezeichnet, gehören unter anderem Serotonin und Endorphine.
In den letzten Jahren konnte in mehreren Untersuchungen nachgewiesen werden, dass Akupunktur bei der Behandlung bestimmter Schmerzarten, aber auch zur Linderung bei Übelkeit und Erbrechen hilfreich sein kann. So konnte in einer großen deutschlandweiten Studie die Therapie mit den Nadeln bei Kniearthrose-, Kopf-, und Rückenschmerzen dazu beitragen, die Schmerzen deutlich zu lindern und beispielsweise bei Spannungskopfschmerzen die Tage mit Kopfschmerzen auf die Hälfte reduzieren.
Zusätzlich gibt es auch Hinweise darauf, dass Akupunktur bei einer Reihe weit verbreiteter Erkrankungen wie Heuschnupfen, Tennisellbogen, Menstruationsbeschwerden, allergischem Asthma oder funktionellen Magen- und Darmbeschwerden helfen könnte.

 

Infiltrationen

Hyaloronsäure:

Hyaluronsäure ist ein Mehrfachzucker, der beim Menschen fast überall im Körper vorkommt. In größeren Mengen ist er vor allem in der Haut, in den Knochen, Knorpeln, in der Gelenksflüssigkeit und im Glaskörper des Auges zu finden. Als medizinischer Wirkstoff wird er zur Behandlung von Arthrose (Gelenkverschleiß) eingesetzt. Aufgrund seiner räumlichen Struktur kann Hyaluronsäure Wasser binden und so zur Stabilität und reibungsfreien Mechanik der Gelenke beitragen. Da Hyaluronsäure natürlicher Bestandteil der Gelenkschmiere (Synovia) ist, kann auf diese Weise die Beweglichkeit des Gelenks unterstützt und verbessert werden.
Hierdurch kann häufig die Funktion des behandelten Gelenkes verbessert werden und Schmerzen erheblich reduziert werden.

 

Wirbelsäuleninfiltrationen:

Die Periradikuläre Therapie (oder kurz: PRT) ist als spezialisiertes Verfahren Bestandteil einer Schmerztherapie beispielsweise bei chronischen Rückenschmerzen oder einem Bandscheibenvorfall. Die PRT wird auch Wurzelinfiltration genannt – denn es werden Medikamente über eine dünne Nadel direkt an die Nervenwurzel am Wirbelsäulenkanal injiziert. Zur genauen Applikation führen wir diese Injektionen Röntgen-gesteuert durch.

Weitere Möglichkeiten, die regelmäßig Anwendung finden, sind die Infiltrationen der kleinen Wirbelkörpergelenke die häufige bei Arthrose Beschwerden verursachen können. Auch hier wird die so genannte Facettengelenkinfiltration unter Röntgenkontrolle durchgeführt.

Außerdem kann bei der schmerzenden Arthrosen des Illiosakralgelenks ebenfalls eine Infiltration dessen (ISG-Infiltration) helfen.

Informieren Sie sich über Ihre individuellen Therapieoptionen in einem ausführlichen Gespräch.

 

OrthoGO GbR
Luisenstr. 98
47799 Krefeld

Tel. 02151 9714890
Fax
02151 9714891
Mail:
info@orthogo.de

Sprechstunden
Mo – Do 8:00 – 18:30 Uhr
Fr 8:00 – 12:00 Uhr

Geschäftsführende Gesellschafter
Reza Pasha
Dr. Tim Broja
Jochen Urban

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